Freitag, 9. Mai 2014

Wenn der Westdeutsche den Ostdeutschen "erobert" und es wagt in die Idylle einzugreifen..

In diesem Beirag geht es mir in keiner Weise darum, Ostdeutschland und deren Bewohner zu verunglimpfen. Allerdings schreibe ich hier Erfahrungswerte die ich machen konnte, die weniger schön sind und mich auch oft sauer aufstoßen lassen und ich denke es geht nicht nur mir so, sondern auch vielen anderen, die es wagten den Westen zu verlassen um in den Osten einzufallen.

Vor knapp einem halben Jahr sind meine Familie und ich nach Thüringen gezogen, aus dem beschaulichen Niedersachsen heraus. Sinn und Zweck dieses Umzuges war es in einem kleinen Ort ein Cafe zu übernehmen, was ich auch tat und somit eigentlich ein Traum aus dem Jahre 2011 in Erfüllung gehen sollte. 

Was wir aber dann hier erleben mussten und heute noch erleben, ist, dass heute noch sehr viele Ansässige und ehemals DDR Bürger eine Meinung über den Westen und damit die "Wessis" haben, dass es einem erschaudert. Auch die Einstellungen über das Geschehen und die Umstände der Wiedervereinigung wird von den Urbewohnern in einer vollkommen falschen Version dargestellt und verbreitet. 

In diesem Ort in welchen wir gezogen sind, könnte man meinen herrsche noch die Staatssicherheit oder deren Methoden. Neid und Missgunst stehen auf der Tagesordnung und jeder bespitzelt hier den anderen, weiß mehr... kann mehr... ist der schlaueste. Die "Wessis", so haben wir gemerkt sind zumindest in diesem Ort nicht erwünscht. Das Cafe habe ich weniger als 4 Wochen betrieben, weil genau die Einheimischen das erreichen wollten was sie geschafft haben, nur keinem aus dem Westen etwas gönnen schon lange nicht wenn sie in diesen verschlafenen Ort meinen einfallen zu müssen. Das geht nicht... das kann nicht sein... und vor allem darf es nicht sein und das wird hier massiv durchgesetzt, mit Lügen, Verdrehungen von Tatsachen und übelster Nachrede. Selbst unsere Nachbarn in unserem drei Familienhaus, waren uns von Anfang an nicht wohlgesonnen und schießen aus allen Rohren gegen uns, in der Hoffnung der Vermieter setzt uns an die Luft.

Hinzu kommt, egal wohin man sich orientiert, in diesem kleinen Ort scheint alles verwandt und verschwägert zu sein. Selbst in der Verwaltung, im Stadtrat sitzen die Bewohner die diesen Ort hier "beherrschen". Das Vermögen ist in diesem kleinen Ort auf ca. 3 Personen beschränkt, die in diesem Ort auch die wirtschaftlichen Dinge lenken und genau die sind ebenfalls wieder mit anderen aus dem Ort verbandelt. 

Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals über die Urbewohner in Ostdeutschland so schreibe, aber leider wurde ich hautnah eines anderen belehrt. Díe "Wessis" sind nicht willkommen, aber man ist Fan von Bayern-München, Schalke 04, HSV und anderen westlichen Vereinen. Wenn es um den Spassfaktor geht stimmt man mit dem Westen überein, aber nur dann.... es ist sehr schade das dadurch unser Traum zu enem Ostdeutschen Alptraum geworden ist. 

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